VLWN beim BvLB in Berlin: Drei intensive Tage für die berufliche Bildung

Delegiertenversammlung, Vorstandswahl und Berufsbildungskongress: Eine VLWN-Delegation war Anfang Mai drei Tage beim BvLB in Berlin.

Illustration: Wahlurne als Symbol für die Delegiertenversammlung

Anfang Mai war der VLWN drei Tage lang mit einer großen Delegation beim Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB) in Berlin vertreten: Gerd Reddig, Thorben Teyke, Ulf Jürgensen, Annette Hermes, Birgit Schlieper-Dembski, Marcus Schlichting, Pascal Ströhlein, Dieter Hartmann, Gerd Schemionek, Ernst John und Karina Kahlert.

Schon am Anreisetag kam die Delegation mit anderen Landesverbänden ins Gespräch. Überall drängen dieselben Themen: Lehrkräftemangel, Digitalisierung, die Attraktivität beruflicher Bildung, moderne Lernkulturen und die Zukunft der berufsbildenden Schulen.

Neuer Bundesvorstand

Kern der drei Tage war die Delegiertenversammlung, die turnusgemäß nach vier Jahren einen neuen Bundesvorstand wählte. Die neue Doppelspitze bilden Pascal Koch und Jörg Riemer. Neu gewählte stellvertretende Bundesvorsitzende sind Patricia Brandtner, Kathleen Dilg, Grit Katzmann, Timo Vasta und Sabine Reitzig. In den Bundesvorstand wiedergewählt wurden Andreas Stephan Hilgenberg, Dominik Berdin und Christina Müller. Der VLWN gratuliert und dankt dem bisherigen Vorstand für seine Arbeit in einer herausfordernden Zeit.

Impulse und Kongress

Beiträge aus Wissenschaft, Politik und Verbandspraxis – unter anderem von Professorin Dr. Susan Seeber aus der Berufsbildungsforschung – zeigten den großen Handlungsdruck, aber auch Gestaltungschancen. Am dritten Tag folgte der BvLB-Berufsbildungskongress 2026 „Berufliche Bildung – Kompetenzen für die Welt von morgen“ mit Keynotes, Impulsen und einem Fishbowl-Gespräch zu KI, Nachhaltigkeit, Internationalisierung, neuen Berufsbildern, veränderten Lernbiografien und Fachkräftebedarf.

Für den VLWN ist klar: Berufliche Bildung ist ein eigenständiger, zukunftsentscheidender Bildungsbereich und kein Reparaturbetrieb für Versäumnisse anderer. Berufsbildende Schulen müssen personell, finanziell, organisatorisch und politisch gestärkt werden. Diese niedersächsische Perspektive bringt der Verband weiter aktiv im BvLB ein.

Grundlage: Beitrag vom 23. Juni 2026 auf vlwn.de (Stand: Oktober 2026)